[Rezension] Der dunkle Turm – Schwarz

Originaltitel: The dark Tower – The Gunslinger |

Autor: Stephen King |

Verlag: Heyne |

Seiten: 317 |

Seite bei Randomhouse |

Zugehörige Bände: Drei, tot., Glas, Wolfsmond, Susannah, Der Turm, Wind |

Klappentext: Auf der Suche nach dem mysteriösen „Dunklen Turm“ durchstreift Roland, der letzte Revolvermann, eine sterbende Welt, wo in endlosen Wüsten und Ruinenstätten Dämonen, Sukkubi, Vampire und Geistermutanten hausen. Unbeirrt folgt er den Spuren des Mannes in Schwarz – er ist der Schlüssel zu den Mysterien des „Dunklen Turms“, der am Anfang der Zeit steht. (Quelle: amazon.de)

Cover: Das Cover finde ich ganz interessant. Aber es ist ja das Cover zum Film und nicht das Original-Buchcover, deshalb zählt das nicht, finde ich.

Inhalt: Ich hatte irgendwie mehr erwartet. Das Buch plätschert die ganze Zeit so vor sich hin und es passiert gar nichts richtiges. Und wenn dann mal was spannendes passiert, dann ist es irgendwie so geschrieben, dass es trotzdem nicht spannend ist. Schwer zu erklären.

Die Idee an sich finde ich eigentlich gut, auch wenn ich das alles als Ganzes noch immer nicht zu 100% verstanden habe. Ich finde es aber auch anstrengend, dass es immer so distanziert erzählt ist. Es kommen selten Gefühle vor, meistens wird nur von außen erzählt und wenn mal das ein oder andere Gefühl vorkommt, wird es trotzdem nur von außen beschrieben und man fühlt nicht mit (oder zumindest ich)

Was ich aber gut finde, wie Stephen King es gemacht hat, sind die Abschweifungen in die Vergangenheit. Mal träumt Roland, oft erzählt er es jemandem. Eigentlich gibt es ja nur einen Handlungsstrang, aber dann wird so oft in seine Vergangenheit abgschwiffen, dass trotzdem irgendwas Zusammenhängendes entsteht.

Mir ist auch aufgefallen, dass es keinen richtigen Showdown gibt und das stört mich. Weil für mich muss es irgendwie eine Stelle gibt, wo es so richtig spannend ist, sonst fühlt sich das so an wie nichts halbes und nichts ganzes. Und exakt so fühle ich mich gerade.

Schreibstil: Das mit dem Schreibstil finde ich ganz komisch. Einerseits hat er mich am Lesen gehalten, als mal wieder gar nichts passiert ist, aber andererseits war ich nicht im Geschehen drin. Sondern irgendwie so dazwischen. Aber es hat mich irgendwann total genervt, dass das alles so distanziert ist.

Charaktere: Ich habe fast keine Bindung zu Roland aufgebaut. Also wisst ihr was ich meine? Man fühlt sich ja einem Buchcharakter meistens sehr verbunden. Aber er ist so distanziert und kühl, dass ich nicht mit ihm gefühlt habe und mich somit auch nicht mit ihm verbunden fühle. Ich finde ihn weder sympathisch, noch unsympathisch.

Aber wen ich mag, ist Jake. Er kann ja auch nichts dafür, was da passiert und trotzdem versucht er, das beste daraus zu machen. Außerdem hat er nicht so ne leichte Vergangenheit, aber trotz allem bleibt er stark.

Und am Ende finde ich sogar den Mann in Schwarz sympathisch. Sympathischer als Roland. Weil er halt auch mehr Emotionen und Gefühle zeigt.

Fazit: Ich bin etwas enttäuscht, weil ich mir mehr erhofft hatte. Alle schwärmen so von Stephen King und ich kann mir gut vorstellen, dass das in seinen anderen Büchern ganz anders ist, aber dieses Buch finde ich nicht besonders spannend. Ich kann ihm leider nur 2,5 – 3 Sterne geben 😅

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: