[Rezension] No Return – Geheime Gefühle

Autorin: Jennifer Wolf

Verlag: Carlsen Im.press

Seiten: 345

Zugehörige Bände: No Return – Versteckte Liebe (2)

Klappentext: Sie sind die angesagtesten Jungs der gesamten Vereinigten Staaten. Wo auch immer sich die Boyband WrongTurn hinbewegt, folgen ihnen Mädchenkreischen, Liebesbotschaften und nicht selten sogar Heiratsanträge. Teil einer solchen Band zu sein, ist nicht immer leicht, aber das ist es nicht, was den 19-jährigen Songwriter Tony in letzter Zeit aus der Bahn wirft. Denn Tony ist verliebt. In einen Jungen. Und niemand auf der Welt darf es erfahren. Nicht seine Fans, nicht die strenge Bandmanagerin oder die ihnen auf Schritt und Tritt folgenden Reporter und schon gar nicht seine erzkatholischen Eltern. Aber vor allem nicht sein bester Freund und Bandleader Andrew…

Allgemein: Das ist mein erster Liebesroman, in dem es um ein schwules Pärchen geht (in dem Fall halt kein Pärchen). Ich bin jetzt halt kein Fan von Liebesromanen, aber ich dachte mir, dass ich mal wieder einen lesen könnte.

Cover: Das Cover ist nicht so mein Fall, keine Ahnung, warum. Ich finde, der Typ auf dem Cover wirkt irgendwie ein bisschen komisch.

Inhalt: Ich finde die Idee des Buches generell gut, auch wenn das Buch ziemlich wenig ausgesagt hat, wie mir jetzt im Nachhinein auffällt. Es ist eigentlich nichts passiert. Tony war von Anfang an verliebt, dann hat er immer mit sich gerungen und so. Und dann am Ende… ja… ich will nicht spoilern. Aber es ist sehr wenig passiert.

Trotzdem gab es keine Längen und es ließ sich flüssig lesen. Auch in diesem Buch gibt es meiner Meinung nach diesen Punkt, an dem der Protagonist so blind ist, dass man nur noch denkt „Gott, bist du blöd!“, aber den gibt es ja in fast jeder Liebesgeschichte.

Schreibstil: Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Tony geschrieben. Wenn noch manchmal die Perspektive von Drew dabei gewesen wäre, hätte man das Ganze etwas besser verstanden. Aber ich gebe zu, dass dann ein Teil der Spannung hinüber gewesen wäre und man noch früher den Gott-bist-du-blöd-Punkt gehabt hätte.

Charaktere: Ich finde das gerade etwas schwer, etwas zu schreiben, weil ich erschreckenderweise festgestellt habe, dass ich mich nur an wenig wichtiges erinnere. Entweder ich muss mir Sorgen machen, weil ich ein Kurzzeitgedächtnis bekomme oder das Buch war wenigsagend und ich hatte es nicht gemerkt.

Okay… Ich finde es erstaunlich und stark, wie Tony kämpft. Zwar hauptsächlich mit sich selbst, aber trotzdem stark. Und das am Ende – ich hätte das nicht geschafft. Er hat es echt nicht leicht im Leben (ich meine, seine Eltern…hallo?! Geht’s noch?!), aber er meistert es trotzdem ziemlich gut.

Ich kann es jetzt zwar nicht nachempfinden, wie es ist, in seinen besten Freund verliebt zu sein, weil ich das noch nicht war, aber ich versuche es. Und ich stelle es mir sehr schwer vor. Also zumindest wenn man es nicht sagen kann.

Über die anderen Charas außer Tony lernt man leider sehr wenig und auch über Tony hält sich das in Grenzen. Das wünsche ich mir vom zweiten Teil.

Fazit: Ich weiß, diese Rezi ist jetzt relativ nichtssagend und irgendwie negativ, aber mir kam das Buch beim Lesen jetzt gar nicht so doof vor. Ich finde es eigentlich ziemlich gut. Zumindest so, dass ich den zweiten Teil noch lesen will. Ich gebe dem Buch 3 Sterne.

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