[Rezension] City of Heavenly Fire

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Titel: Chroniken der Unterwelt – City of Heavenly Fire |

Originaltitel: City of Heavenly Fire |

Autorin: Cassandra Clare |

Verlag: Arena |

Seiten: 889 |

Zugehörige Bände: City of Bones (1), City of Ashes (2), City of Glass (3), City of Fallen Angels (4), City of Lost Souls (5) |

Allgemein: Ich kann diese Rezension jetzt nicht so ausführlich schreiben, weil ich sonst spoilern würde, denn es ist ja immerhin der 6. Teil und es ist schon jede Menge vorher passiert. Die meisten von euch kennen die Reihe wahrscheinlich eh, aber ich will kein Risiko eingehen.

Ich habe die Reihe bis City of Fallen Angels schon mal gelesen, als ich 12 oder 13 war, aber dann habe ich sie im Laufe des letzten Jahres nochmal (re)readet.

Cover: Das Cover gefällt mir. Irgendwie schlicht, aber schön. Halt genau wie die anderen der Reihe (mal abgesehen davon, dass es türkis ist und türkis ist meine Lieblingsfarbe…)

Inhalt: Ich finde, dass Cassandra Clare mit diesem ganzen Krieg gegen Sebastian hier nochmal ein richtig gutes Finale hingelegt hat. Was ich ja an Cassandra Clares Büchern echt toll finde – das ist mir letztens erst aufgefallen – , dass es in ihren Bücher oft richtig aussichtslose Situationen gibt. Aber dann wird nicht der perfekte Ausweg gefunden, sondern nur eine Notfalllösung, die halt auch viele Verluste fordert.

City of Heavenly Fire ist wieder ein richtig tolles Buch. Nachdem in City of Lost Souls ja aufgrund Jaces Zustand die normale Prise Sarkasmus gefehlt hat, geht’s in diesem Buch diesbezüglich wieder richtig rund. Und was am Ende mit Simon passiert, ist auch wieder so ein brillanter Schachzug von Cassandra Clare, wie ich es gerade beschrieben habe.

Ich finde es auch eine voll gute Idee, dass unsere Schattenjäger in diesem Buch mal in eine Dämonendimension kommen und dass das dann praktisch ein Paralleluniversum ist, gibt einem ordentlich Stoff zum Nachdenken.

Schreibstil: Naja, was soll ich sagen? Cassandra Clare eben. Ausgetüftelt, brillant und total witzig und sarksatisch.

Charaktere: Also Jace ist toll wie eh und je. Mutig, sarkastisch und ein bisschen übermütig. Obwohl er durch die Ereignisse in City of Lost Souls und auch in diesem Band mit dem himmlischen Feuer (heavenly fire) eine tolle Veränderung durchgemacht hat. Er ist ein bisschen besonnener geworden und setzt sein Leben nicht mehr ganz so leicht aufs Spiel.

Clary…keine Ahnung was ich dazu sagen soll. Sie ist eine richtig starke Person geworden, was man ja am Anfang der Reihe nicht sagen kann, da musste sie immer von Jace beschützt werden und hat das Ausmaß der Gefahren und so nicht  so ganz verstanden gehabt. Jetzt weiß sie, auf was es ankommt und ist auch richtig in der Schattenjägerwelt angekommen. Das finde ich toll.

Simon ist auch richtig stark geworden und kommt gut in der Schatten(jäger)welt klar. Umso schlimmer, was am Ende passiert. Aber das ganz am Ende (im Epilog), da habe ich mich wieder gefreut. Und da ich Lady Midnight schon gelesen habe, wusste ich, dass alles gut werden würde.

Isabelle – was soll ich sagen? Sie ist und bleibt meine fiktive Lieblingsperson überhaupt. Sie ist einfach Wow. Und auch sie hat hier in diesem Buch eine tolle Entwicklung gemacht. Sie hat gelernt, ihre Gefühle zu akzeptieren, gegenüber Simon. Und (genau wie Jace), dass sie auch Fehler machen darf und nicht immer perfekt sein muss… obwohl sie das natürlich trotzdem ist, auch wenn sie Fehler macht – oder sogar gerade dann.

Alec hat verstanden, dass manche Dinge sind, wie sie sind (bezüglich Unsterblichkeit und so) und sie akzeptiert. Außerdem hat er endlich akzeptiert, dass er schwul ist und dass man Magnus nicht grundlegend ändern kann. Er gehört auch zu meinen Lieblingspersonen in der Reihe.

Magnus ist einfach Magnus. Obwohl. Man hat in City of Heavenly Fire gemerkt, dass Magnus auch nur ein Mensch – naja ein Lebewesen – ist. Er ist nicht perfekt und schon gar nicht so tough, wie er immer tut. Er kann auch krank werden und sein Vater und seine Vergangenheit machen ihm ganz schön zu schaffen.

Was ich einen ganz besonderen Abschluss finde ist, dass man am Ende merkt, dass Sebastian – Jonathan auch nicht durch und durch scheiße ist. Er stirbt als Jonathan und nicht als böser Sebastian und das finde ich toll. Es ist dann so, dass eigentlich niemand wirklich der Böse war in dem Buch, oder es zumindest am Ende keinen wirklich bösen mehr gibt und man trotzdem traurig ist, als Jonathan stirbt. Das ist so, als hätte er doch noch Gnade bekommen.

Fazit: Ein toller Abschluss, aber was soll ich sagen – jetzt ist es vorbei *heul! Ich gebe dem Buch 4,5 Sterne und kann leider nicht sagen, dass ich den nächsten Band noch lesen werde, weil es keinen nächsten mehr gibt.

Das finde ich echt traurig!

Kennt ihr die Reihe Chroniken der Unterwelt?
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