[Buch vs. Film] Erbarmen

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Ich habe ja vorgestern den Thriller Erbarmen von Jussi Adler-Olsen beendet. Gestern habe ich mir dann den Film dazu ausgeliehen und gestern Abend geschaut (hier ist nochmal der Filmtrailer). Es gab ein paar Unterschiede vom Buch zum Film und genau diese will ich hier mal verdeutlichen.

Anfangs sollte gesagt sein, dass ich das Buch definitiv besser fand, als den Film, obwohl auf dem Film vorne drauf stand, dass er besser wäre, als die Buchvorlage.

Im Buch geht es sehr viel darum, was gedacht und gefühlt wird und auch, was so in der Psyche eines Menschen vorgeht. Es ist nicht umsonst ein Psychothriller. Und all diese Dinge kann man ganz schlecht verfilmen. Dadurch hat im Film schon mal ein ganz erheblicher Teil gefehlt.

Erstens tut Merete in ihrer Druckkammer natürlich fast nichts anderes als Denken. Sie denkt an ihren Bruder und versucht sich durch Erinnerungen vom Wahnsinn abzuhalten.

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Merete und ihr Bruder Uffe (Bildquelle: cinemaxx.de)

Zweitens ist Mørck ja ein Kommissar und denkt ständig über den Fall nach. Er überlegt, was passiert sein könnte und was die Motive sein könnten und so. Und wenn man seine Gedankengänge nicht nachvollziehen kann, ist das alles nur halb so interessant.

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Carl Mørck und Assad (Bildquelle: srf.ch)

Und drittens gibt es ja auch noch die Rachepläne von Lasse, die man auch erst mal verstehen muss. Das geht im Film auch nicht so gut.

Außerdem gibt es im Buch auch ab und zu Rückblenden. Die kann man natürlich im Film nicht einfach so zufällig einfügen und so erfährt man z.B. erst ganz am Ende, wie das mit dem Autounfall war. Im Buch ist das ziemlich am Anfang und so tappt man nicht so lange im Dunkeln.

Und zusätzlich wurde die Handlung für den Film natürlich noch abgekürzt, wie immer, aber das tut nicht viel zur Sache und wenn ich das Buch nicht so kurz vorher gelesen hätte, könnte ich nicht sagen, was gefehlt hat.

Allgemein und abschließend sei zu sagen, dass sowohl der Film gut war, als auch das Buch, aber im Film hat halt der ganze Psycho-Teil gefehlt und man konnte die ganzen Gedankengänge nicht so gut nachvollziehen.

Trotzdem lohnt es sich, den Film zu schauen.

Liebe Grüße, Medea
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