[Rezension] Blutrosen

beendet am 23.5.2017

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Autorin: Monika Feth

Verlag: cbt

Seiten: 504

Zugehörige Bände: Teufelsengel (1), Spiegelschatten (2)

Seite bei Randomhouse

Klappentext: Romy ist leidenschaftlich verliebt, als eine Recherche ihr vor Augen führt, was aus Liebe werden kann: Sie begegnet der neunzehnjährigen Fleur, die sich vor ihrem Freund Mikael und seiner gefährlichen Eifersucht in ein Kölner Frauenhaus geflüchtet hat. Gerade als Fleur beginnt, sich dort sicher zu fühlen, geschieht ein Mord, und sie weiß, dass Mikael sie gefunden hat. Für Romy beginnt ein Wettlauf mit der Zeit …(Quelle: randomhouse.de)

Allgemein: Ich habe das Buch vom Bloggerportal bekommen. Erst zu spät habe ich festgestellt, dass es der dritte Teil ist (typisch 😂 ). Aber da es so klang, als wären die drei Bücher relativ separat, habe ich es trotzdem gelesen und es war kein Problem.

Cover: Das Cover finde ich eigentlich ziemlich schön. Das Rot und das Weiß passen gut zusammen und auch den Kontrast finde ich sehr passend und schön.

Inhalt: Auch bei diesem Buch (wie bei Die Spionin) habe ich ein bisschen gebraucht, bis ich wirklich drin war, weil die Perspektiven am Anfang relativ oft gewechselt haben. Und außerdem kannte ich ja die ganzen Personen noch nicht, was sich aber erledigt hätte, hätte ich die vorherigen Bände gelesen…

Die Geschichte ist ziemlich krass. Was Fleur alles durchgemacht hat. Ich finde es sehr interessant, dass Monika Feth es durch dieses Buch so gut hinbekommt, ihren Lesern diese schrecklichen Umstände zu schildern, aus denen die Frauenhausbewohnerinnen geflohen sind. Aber trotzdem ist es ein Unterhaltungsbuch. Wisst ihr, was ich meine?

Schreibstil: Es gibt in Blutrosen zwei Hauptpersonen und -perspektiven und dann wird auch öfter noch aus anderen Sichten geschrieben, wie z.B. aus der des Kommissars und der von Mikael. Aber es ist nicht so, wie bei Die Spionin, dass von außen erzählt wird, sondern man ist den Personen immer sehr nahe, wenn sie erzählen.

Der Schreibstil von Monika Feth ist sehr fesselnd und irgendwie so, dass man den Charakteren total nahe ist. Es ist so genau geschildert, wie die Menschen denken oder fühlen. Man wird richtig berührt. Hm…ich weiß nicht so recht, wie ich es erklären soll…

Charaktere: Ich finde sowohl Romy, als auch Fleur total sympathisch. Sie sind beide so herzlich. Und Fleur ist trotzdem noch so toll und nett, obwohl sie so schreckliche Dinge durchgemacht hat. Und Romy finde ich auch besonders deshalb so sympathisch, weil sie mit Feuer dahinter steht, was sie macht. Sie kann gar nicht anders, als weiter zu forschen, was wirklich passiert ist und so.

Die beiden Kommissare Bert Melzig und Rick Holterbach wirken auf mich auch sehr sympathisch. Überhaupt sind die meisten Personen in Blutrosen total nett und sympathisch. Außer Mikael und Juri. *kotz! Da auch aus Mikaels Perspektive geschrieben wird, merkt man, wie er denkt. Wie kann man nur so extrem verquer sein?! Er ist schlicht und ergreifend ein Psychopath, das merkt man von Anfang an.

Fazit: Es ist ein sehr krasses, aber auch berührendes und vor allem fesselndes Buch. Ein Unterhaltungsbuch, das darauf hinweist, was alles in der Welt schief läuft. Ich gebe dem Buch 3,5 Sterne und sage, dass es sich definitiv lohnt, es zu lesen.

Aber auch wenn das Buch relativ separat ist von den anderen, sollte man vielleicht trotzdem erst die vorherigen Bücher lesen. Dann versteht man auch wirklich jede Einzelheit 😀

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