dies und das

Handy vs. Buch

Am Dienstag hat mein iPhone 4, was schon ziemlich malträtiert war, endgültig den Geist aufgegeben. Heute habe ich zwar schon ein anderes bekommen, aber dennoch war ich 2 1/2 Tage ohne Handy. Das ist zwar nicht viel, aber ich habe bemerkt, wie viel mehr ich dadurch zum Lesen komme.

Ich habe in diesen 2 1/2 Tagen Der Name des Windes beendet, bei dem noch etwa 150 Seiten übrig waren. Außerdem habe ich Diabolic fast fertig gelesen. Nochmal etwa 350 Seiten. Das heißt, ich habe in dieser kurzen Zeit 500 Seiten gelesen. Das ist für meine eigentlichen Verhältnisse nicht normal. Und wisst ihr, warum?

Wegen meinem Handy.

Ich habe mit Bookstagram angefangen, weil ich so gerne lese. Aber dadurch, dass ich mit Bookstagram begonnen habe, habe ich auch weniger gelesen. Ohne iPod oder Handy habe ich mindestens 8 Bücher im Monat gelesen.

Eigentlich ist mir die Anzahl der Bücher im Monat reichlich egal, ich nehme sie hier nur mal als Vergleich. Mittlerweile lese ich um die 5 Bücher im Monat.

Wegen meinem Handy.

Dieses elektronische Teil stiehlt einem die Zeit. Als ich noch nicht bei Bookstagram war und keinen Blog hatte oder Ähnliches, habe ich in meiner Freizeit fast nur gelesen. Jetzt habe ich Bookstagram, einen Blog und überhaupt grundlegend einen Laptop und ein Smartphone. Dadurch bin ich in meiner Freizeit zu Hause meistens an einem dieser Geräte  (das gebe ich jetzt einfach mal ganz offen zu).

Das ist auch ein Grund, weshalb ich meistens ein Buch mit in die Schule nehme. Weil ich dort lese, wenn ich eine Freistunde zu viel habe. Denn dort kann mich kein Laptop oder Handy ablenken. Letzteres zumindest nur wenig und auch nur in Abwesenheit von Lehrern. Denn an unserer Schule (ich weiß nicht, wie es bei euch ist oder war) darf man die Handys nur in der Handyecke benutzen und davon gibt es nur eine kleine auf dem ganzen Schulgelände.

Ich habe in dieser kurzen Zeit ohne Handy auch mal gemerkt, was ich eigentlich schon längst wusste. Ständig ist man online und erreichbar. Einerseits sollte man erreichbar sein, das habe ich auch festgestellt, zum Beispiel wenn in der Schule irgendwas ausfällt oder so, wird das auf WhatsApp in die Klassengruppe geschrieben. Oder die halbe Drachenmond-Lesechallenge geht über Insta und WhatsApp. Aber man muss ja nicht die ganze Zeit und durchgehend erreichbar sein.

Ständig Online sein stresst!

Ich wollte diesen erschreckenden Gedanken einfach mal mit euch teilen. Ich habe mir jetzt vorgenommen, das Handy auch mal öfter weg zu legen. Kann ich euch auch dringend raten, oder macht ihr das schon?

Generell man eine Frage: Wie regelt ihr das mit eurem Handy?

Liebe Grüße, Medea
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9 Kommentare zu „Handy vs. Buch

  1. Handyfasten ist ein super Gedanke!
    Übernächste Woche zum Beispiel bin ich wieder auf FSJ Seminar für eine Woche und die Orte, die wir da ansteuern sind allesamt ohne WLAN und mit richtig miesen Netz. Praktisch ohne Kontakt und ohne Erreichbarkeit für eine Woche. Es ist fantastisch!
    Ich wohne allerdings im Moment so fernab von Familie und Freunden, dass ich es gerade nicht haben kann, einfach weil mir sonst der Kontakt flöten geht. Aber irgendwann, wenn mein Smartphone den Geist aufgibt, werde ich es wieder ohne probieren. Ich hab es immerhin auch bis zur 10. Klasse ohne geschafft.
    Liebste Grüße Itchy

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    1. Ja, ich habe bis ich 14 war ohne iPod gelebt und bis vor einem halben Jahr ohne Smartphone… Wenn man allerdings zu weit weg wohnenenden Personen Kontakt haben will, ist es schon sehr praktisch, das muss ich zugeben.
      Dir dann viel Spaß mit dem miesen Internet 😉
      LG, Medea

      Gefällt 1 Person

  2. Jaja, das Problem kenne ich auch irgendwie 😀
    Wegen unserer Challenge bin ich eigentlich auch fast immer erreichbar (einfach weil ständig jemand was will und wir Sachen planen… Du kennst das :D)
    Allerdings lese ich deutlich mehr, seit ich meinen Blog und Bookstagram habe 🙂
    Keine Ahnung, womit das zusammenhängt – Ist mir auch einigermaßen egal.

    Seit ein paar Monaten habe ich wirklich nur zuhause Internet. Grottenschlechtes Internet, weil wir mitten im Nirgendwo wohnen. Dadurch geht jetzt doch minimal mehr Zeit drauf, wenn ich was Hochladen will etc, weil es einfach nicht läd :/ Das nervt dann ein wenig, aber ich würde jetzt nicht sagen, dass ich lieber Internetfrei leben würde 😀
    Ich finde auch immer, dass es einen relevant ist, WAS man denn da im Internet macht.
    Während sich meine Schwester den ganzen Tag witzige Sprüche auf Instagram anguckt und Katzenvideos liked und dabei nichmal bemerkt, dass sie einiges davon schon zwei mal gesehen hat, kümmere ich mich um die Challenge, schreibe Rezis etc für den Blog und unterhalte mich mit Freunden… Klar schaue ich auch mal recht sinnfrei auf Facebook und Insta Bilder an und lese Dinge, die eher irrelevant sind, aber an sich finde ich schon, dass das ein Unterschied ist xD

    Alles Liebe,
    Emely 😛

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    1. Ja, das stimmt. Es kommt immer darauf an, was man macht. Aber trotzdem geht halt wertvolle Zeit drauf😬
      Und ich glaube, mit der Challenge ist das Internetten bei mir auch nochmal mehr geworden😅

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  3. HuHu,

    ich weiß was du meinst! Ich habe eigentlich immer das Glück das wenn ich sage: Okay, jetzt liest du erstmal! Alle Anfangen zu schreiben 😀
    Aber ich denke es kommt drauf an wie man seine Zeit „verschwendet“ ^^
    Lesen ist ein Hobby was ich gerne nach außentrage! So habe ich seit ich meinen Blog habe so viele nette Menschen kennen lernen dürfen ♥
    Bei Instagram ist es ähnlich! Aber ich kann ja verraten das ich sogut wie immer ein Hörbuch höre wenn ich Bilder mache! 😉

    Aber ich muss sagen das ich seit ich meine Blog habe viel mehr lese. Zwar lese ich weil ich Spaß habe, aber ich bekomme auch immer mehr Bücher die ich unbedingt lesen möchte und daher fliege ich nur durch die Seiten. Zudem teile ich meine Zeit seit dem auch ein bisschen besser auf.
    Es ist glaube ich einfach Einstellungssache!
    Z.B. weiß ich das wir oft Abends miteinander schreiben und so plane (soweit ich kann xD) das eben mit ein – Planunksfreakt 😀

    Liebe Grüße
    Carla

    Gefällt 1 Person

    1. Ja, ich weiß, was du meinst 🙂 Man bekommt viel mehr mit von anderen Bloggern und Bookstagrammern, wenn sie gute Bücher lesen und dann möchte man sie auch lesen 😀 Also so ist das zumindest bei mir.
      Vielleicht sollte ich wirklich dazu übergehen, meine Zeit so einzuteilen, wie du gesagt hast. Den Name des Windes habe ich auch mit deiner Methode beendet 😉 😀
      LG, Medea

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