[Rezension] Elanus

beendet am 23.11.2016

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Autorin: Ursula Poznanski

Verlag: Loewe

Seiten: 412

Allgemein: Das einzige andere Buch von Ursula Poznanski, das ich noch gelesen, bzw. gehört habe, ist Erebos. Und ich finde, Elanus ist viel besser als Erebos 🙂

Cover: Das Cover finde ich etwas sonderbar, aber eigentlich auch ganz interessant. Ich gebe „nur“ 3,5 Sterne.

Inhalt: Die Idee mit der Drohne finde ich wirklich gut. Also eine gute Idee, aber an sich finde ich es mega scheiße und fies von Jona, dass er andere Leute ausspioniert und ein bisschen krank… Poznanski hat da mal wieder etwas neues, tolles und in gewisser Weise auch verstörendes erschaffen.

Jona hat es in seiner Gastfamilie und an der Uni auch wirklich nicht leicht. Dass er es dann doch noch meistert, finde ich umso besser. Elanus ist eine gute Idee und eine gute Umsetzung, 4 Sterne.

Schreibstil: 4,5 Sterne. Ursula Poznanski schreibt wirklich gut. Es war zum Teil auch wirklich spannend. Aber auch wenn es keine Längen gab (wirklich nicht), war das Buch die meiste Zeit gerade so spannend, dass man gerade nicht aufhören wollte, aber es war auch nicht so spannend, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen.

Charaktere: Am Anfang war Jona mir ja wirklich zutiefst unsympathisch. Ich meine, wenn man so herablassend und überheblich ist und die Mitmenschen ausspioniert? Wie sollte es anders sein?

Als er dann aber Pascal begegnet, der trotz der Ungemütlichkeit von Jona immer noch mit ihm befreundet sein will und immer nur nett ist, beginnt Jona sich zu entwickeln. Es ist ihm das erste Mal nicht egal, was einer von ihm denkt. Und obwohl er keinen Bock hat, Pascal bei Mathe zu helfen, macht er es trotzdem. Jona ist zwar weiterhin so doof und spioniert andere Leute aus, aber Pascal sieht trotzdem immer nur das Gute in ihm (hat aber auch die nötige Direktheit, um mit Jona klar zu kommen).

Und dann Marlene. Sie ist einfach nur toll. Und Jona hat nicht das Bedürfnis, sie auszuspionieren, im Gegenteil, er fühlt sich schlecht, als er es in Erwägung zieht. Er merkt, dass die Leute es nicht mögen, ausspioniert zu werden. Dass man Privatsphäre braucht. Marlene macht aus Jona einen besseren Menschen. Einen, der mir am Ende sogar sympathisch ist. Den Charakteren gebe ich 4,5 Sterne.

Fazit: Im Endeffekt bewerte ich das Buch mit 4 Sternen. Das ist zwar nicht unbedingt viel, aber ich finde, es passt. Wer die Bücher von Ursula Poznanski mag, sollte es lesen, denn es ist definitiv ein gutes Buch. Aber sonst muss man es nicht gelesen haben. Ich muss für meinen Teil jedenfalls nicht wirklich ein weiteres Buch von der Autorin lesen…

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