[Rezension] Die Seelen der Nacht

img_08631Originaltitel: A Discovery of Witches

Autorin: Deborah Harkness

Verlag: blanvalet

Seiten: 797

Zugehörige Bände: Wo die Nacht beginnt (2), Das Buch der Nacht (3)

Allgemein: Ich fand es schwer, die Rezi für dieses Buch zu schreiben, weil es so dick ist und ich eine Woche gebraucht habe, es durchzulesen, das heißt, ich erinnere mich nicht an jedes Detail vom Anfang (wenn auch an das meiste)

Cover: Das wunderschöne Cover bekommt von mir 5/5 Sterne (oder gehen auch 6/5 Sterne? ❤ 😀 ) Das Buch war ja auch mein erster richtiger Coverkauf…

Inhalt: Die Seelen der Nacht ist etwas klischeehaft und hat mich zwischendurch wirklich ziemlich an die Twighlight-Saga erinnert (allerdings mit wesentlich schöneren Namen…)

Ich finde es sehr interessant, dass in diesem Buch sowohl Vampire, als auch Hexen und Dämonen vorkommen. Ein solches Buch habe ich (glaube ich) noch nie gelesen. Eins von allen drei? Ja, schon oft. Aber alle drei zusammen? Nein.

Bis auf ein paar minikleine Längen blieb das Buch eigentlich durchgehend spannend. Zwischendurch, relativ in der Mitte, wurde es etwas komisch, als dann das mit der Kongregation anfing, aber dann wurde wieder alles gut. Mir ist auch aufgefallen, dass das Ende des Buches etwas sonderbar war. Es war wie bei einem Film, dass das Ende des ersten Teils eigentlich schon das Geschehen des zweiten Teils wissen/ahnen lässt. Wisst ihr, was ich meine? Ich gebe dem Inhalt 4 Sterne.

Schreibstil: Der Schreibstil ist ein bisschen merkwürdig und altmodisch. Aber nur ein bisschen. Allerdings war der Text im Buch insgesamt etwas schwer zu verstehen, weil die beiden Protagonisten Wissenschaftler sind und dadurch dann ständig mit irgendwelchen wissenschaftlichen Ausdrücken um sich werfen. Manchmal musste ich ganze Passagen erneut lesen, um sie eventuell wirklich zu verstehen. 3,75 Sterne.

Charaktere: 4,5 Sterne. Die verschiedenen Leute waren einerseits irgendwie 08/15, aber andererseits trotzdem total einzigartig und auch ein bisschen verrückt 😀

Nehmen wir z.B. Diana. Sie ist einerseits ein ganz normaler „Mensch“ (Hexe) aber andererseits eine sehr mächtige Hexe, die mit einem Bann belegt ist, so wie ich es nicht aus anderen Büchern kenne. Oder Matthew. Ein „ganz normaler“ Vampir. Ja und 1500 Jahre alt und Wissenschaftler. Oder auch Ysabeau. Apropos: Meine Lieblingscharaktere sind Ysabeau und Rebecca (Matthews und Dianas Mütter), auch wenn Rebecca nur noch in Dianas Erinnerungen lebt.

Fazit: Als Endbewertung gebe ich dem Buch Die Seelen der Nacht 4,25 Sterne. Es ist kein Buch zum verschlingen. Man muss sich manchmal schon ernsthaft konzentrieren, um den Gesprächen von Diana und Matthew (und Marcus und Miriam) folgen zu können. Und Achtung: Es hat 800 Seiten. Aber es ist insgesamt doch ein ganz tolles Buch.

PS: Meine Rezis werden auch nicht kürzer, hm? 😉

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