[Rezension] Solitaire

beendet am 13.11.2016

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Originaltitel: Solitaire

Autorin: Alice Oseman

Verlag: dtv

Seiten: 363

Allgemein: Das Buch ist dauerhaft halbwegs spannend…gerade so viel, dass man weiterliest, ohne gelangweilt zu werden. Es gibt nur gegen Ende mal eine Stelle, an der es richtig spannend wird. Und Solitaire hat mich an Love Letters to the Dead erinnert…aber ich finde Solitaire war besser 🙂

Cover: Das Cover des Buches finde ich sehr interessant. Es passt irgendwie zu Tori Spring und der Geschichte, etwas verrückt aber trotzdem schön…Dafür gebe ich 4 Sterne.

Inhalt: Ich habe schon gemerkt, warum solche Bücher nicht mein Lieblingsgenre sind. Aber dennoch finde ich das Buch irgendwie gut. Ich finde, es behandelt zum Teil ganz interessante Themen und man hat das Gefühl, es will einem irgendwas sagen…schwer zu bewerten…3,75 Sterne…

Schreibstil: Der Schreibstil ist etwas lustig und sarkastisch 🙂 Es sind ja fast nur die Gedanken etc. von Tori, die außer Unterhaltungen in dem Buch sind und Unterhaltungen kommen auch nicht so wahnsinnig viele vor… Beschreibungen von äußerlichen Aktivitäten und Situationen sind immer sehr kurz gehalten, was ich aber andererseits gut finde. Der Schreibstil bekommt 4 Sterne.

Charaktere: Was ich an Tori so toll finde ist, dass sie so unperfekt ist. Victoria Spring ist alles andere als eine Heldin und trotzdem die Hauptrolle in einem fiktiven Buch. Sie hat so viele Macken und ist ziemlich verrückt. Auch viele andere Personen in dem Buch sind ziemlich bescheuert und haben Macken. Sogar die liebe Becky Allen. Und besonders Michael, der aber an sich total toll ist und nicht wie Tori oder Becky so egozentrisch. Michael ist eine ganz eigene Nummer. Von den meisten anderen Charakteren außer Tori (und Michael) bekommt man aber eigentlich nicht viel mit, weil es hauptsächlich um Tori und ihre Gedanken geht. Sie ist ein (sehr) selbstbezogenes Mädchen, das gerne in Selbstmitleid badet und sich wenig mit den Menschen um sie herum befasst. Tori ist eigentlich ein egozentrisches, pessimistisches Arschloch, aber das weiß sie auch und würde es eigentlich gerne ändern, schafft es aber nicht.

Mir ist aufgefallen, dass ich mich (leider) ein bisschen mit ihr identifizieren kann 😛 Und nicht mit ihren positiven Aspekten 😐 Weil bei Victoria mag ich das eigentlich nicht, weil sie schon ziemlich scheiße ist… Aber sie ist gut dargestellt und wirkt wirklich echt, die Charaktere bekommen 4,5 Sterne.

Fazit: Wie ihr sehen könnt geht der End-Sterne-Stand bei mir nicht nach Durchschnitt oder so, sondern nach meinem Gefühl. Denn theoretisch habe ich alles ziemlich gut bewertet. Aber praktisch gehört dieses Buch nicht zu meinen Lieblingsgenres und es konnte mich nicht zu 100% überzeugen. Dafür, dass so wenig passiert ist, war der Schreibstil nicht ganz gut genug… Aber ich habe Solitaire von Alice Oseman gerne gelesen und hatte es an 1 ½ Tagen durch. Deshalb bekommt es von mir insgesamt 3,75 Sterne.

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