[Rezension] Windjäger

beendet am 11.11.2016

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Originaltitel: The Cinder Spires: The Aeronaut’s Windlass

Autor: Jim Butcher

Verlag: blanvalet

Seiten: 764

Zugehörige Bände: Band 2, Band 3

Allgemein: Am Ende ist mir aufgefallen, dass der Klappentext nicht mit dem Inhalt übereinstimmt. Die Flotte hat eigentlich überhaupt nicht wirklich kämpfen müssen, der Archon hatte nichts mit irgendwelchen Verbündeten zu tun und das Luftschiff von Kapitän Grimm hieß nicht Jäger sondern Raubtier… Keine Ahnung, was da schief gelaufen ist 😀

Cover: Also das deutsche Cover ist ja mal wunderschön, oder? Mit dem Nebel und den Felsen und den leuchtenden Gebäuden oben drauf… Fürs Cover gibt’s 5 Sterne.

Inhalt: Die Geschichte war toll. Eine interessante und super gute Idee mit den Türmen (Turm Albion und Turm Aurora). Dass ich die ganze Zeit nicht weiter gekommen bin hatte hauptsächlich mit meinem Zeitmangel zu tun, allerdings gab es auch ein paar kleine Längen. 4 Sterne.

Schreibstil: Der Schreibstil hat mich etwas an die Gilde der schwarzen Magier erinnert, die Leute reden etwas altmodisch, auch wenn Windjäger eine Dystopie ist… Was auch besonders an dem Schreibstil war ist, dass es 6 verschiedene Sichtweisen gibt. Die von Kapitän Grimm, Gwendolyn, Bridget, Kater Rowl, Folly und Major Espira. Es erinnert ein bisschen an Herr der Ringe, aber längst nicht so ausgeprägt. Die einzelnen Sichtweisen gehen immer ungefähr ein Kapitel lang und dann enden sie oft mit einem kleinen Cliffhänger. Dann geht die neue Sicht los… Wenn man sich an die vielen verschiedenen Sichten gewöhnt hat, ist man total schnell wieder mitten drin im Geschehen und der Text war auch gut verständlich. Der Schreibstil kriegt 4 Sterne.

Charaktere: Die verschieden Personen in Windjäger sind alle einzigartig und richtig toll. Jeder hat seinen eigenen ganz persönlichen Macken, insbesondere Folly und Ferus und ganz besonders auch Cavendish (die aber sehr im negativen Sinne)… Die Charaktere wachsen einem mit der Zeit richtig ans Herz (und auch die Raubtier 😉 ), allerdings werden ihre Hintergründe, Beweggründe und ihre Vergangenheit leider oft nicht richtig erläutert, sondern nur kurz angeschnitten 😐 Trotzdem sind die Personen alle einfach super toll und ich finde, man kann sich gut mit ihnen identifizieren. Für diese vielen netten, speziellen Menschen (und Katzen) gibt es 4,75 Sterne 🙂

Fazit: Da das Cover für mich keine so große Rolle spielt, bekommt Windjäger von mir insgesamt 4,25 Sterne. Es ist ein ziemlich gutes Buch, das noch sehr viel Potenzial hat, nach oben ausgebaut zu werden (besonders die Charaktere und das Thema Oberfläche, das auch nur kurz gestreift wurde…) und ich werde die Folgebände auch lesen, die hoffentlich auch auf deutsch veröffentlicht werden, den dritten Teil gibt es noch nichtmal auf englisch…

Hier kommt ihr zur Buchseite auf der Homepage der Randomhouse-Verlagsgruppe, von denen ich das Buch als Rezi-Exemplar bekommen habe. Danke 🙂

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